Tabellarischer Lebenslauf

Curriculum vitae von Alberto Fortuzzi (Stand Okt. 2010)

Alberto Fortuzzi, geboren in Neapel, Schauspieler seit 1975, Regisseur und Schauspiellehrer seit 1981, spricht fliessend italienisch, deutsch und französisch. Seit 1986 ist er in Deutschland tätig und seit 1992 lebt er in Berlin. Seit Herbst 2001 und bis September 2006 ist er Professor für Szenischen Unterricht und seit 2003 Leiter des Fachgebiets in der Abteilung ‚Gesang-Musiktheater’ an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ gewesen. Verheiratet und mit zwei Kindern lebt er in Berlin seit 1992.

Ausbildung: Abitur in klassischen Sprachen (1973), Universität von Rom: sechs Semester Theaterwissenschaft und Anthropologie,

Schauspielausbildung:

Schauspielschule Alessandro Fersen, Rom

Schule Jacques Lecoq, Paris

Conservatoire du Mime, Paris

 Fortbildung:

1985 Dario Fo, Perugia

1990/91 Master in Theater Management an der LUISS Universität, Rom

Die letzten Stationen:

2010 Schreibt und inszeniert „Die Insel der Erlesenen“, Prod. Westbahntheater Innsbruck; Inszeniert „Casanova“von A. Lortzing, Prod. Oper Oder Spree; Wiederaufnahme „George Dandin“

2009 „George Dandin“ von Moliere, Regie und Hauptrolle, Produktion Hexenkessel-Hoftheater/Lazzo Mortale

2008 „Brautball“ (Uraufführung) von Thomas Gassner, Regie und Hauptrolle, Prod. Stadt Innsbruck /Westbahn Theater

2008  „Franziskus Gaukler Gottes“ von Dario Fo, Hauptrolle, Regie Winni Victor, Prod. Theater Rotwelsch

2007 Regie: „Der Impresario von Smyrna“ von C. Goldoni, Landestheater Innsbruck

2006 Hauptrolle in „Alte Erde, genug gelogen“, Einakter von S. Beckett, Prod. Landestheater Tübingen, Theater Rotwelsch

2005 Regie: „Die rote Wand“ von T. Gassner, Prod. Westbahn Theater Innsbruck

2004 Hauptrolle in „Abel und Bela“ von R. Pinget , Regie Winni Victor, Prod. Theater Rotwelsch

Inszenierungen in deutscher Sprache:

‚Figaros tollster Tag‘ von Beaumarchais, Prod. Haager Theatersommer, Österreich (’01);

‚Diener zweier Herren‘ von C. Goldoni, Prod. Haager Theatersommer, Österreich (’00);

‚Cirquemania‘ ein Zirkusstück von U. Ames und A. Fortuzzi, Prod. Tempodrom, Berlin (’98);

‚Prinzessin Brambilla‘ von Alberto Fortuzzi nach E.T.A. Hoffmann, Co. Lazzo Mortale, Berlin (’97);

‚La Moscheta‘ von Ruzzante, Prod. Theakos, Bozen (’96)

‚Ruzzante‘ von Dario Fo, Prod. Theater am Halleschen Ufer, Berlin (’95), Volksbühne Berlin (97)

‚König und Narr‘ von Ernst Ekker, Prod. Theakos Bozen (’95);

‚Heiratsantrag‘ und ‚Schwanengesang‘ von A. Cechov, Prod. Theakos, Bozen (’95);

‚La Venexiana‘ von einem Anonymen Dichter des 16. Jahrhunderts, Prod. S. Künstlerforderung, Berlin (’94)

‚Frank & Stein‘ von K. Campbell, Prod. K.K.S., Bozen (’93);

‚Aber die Liebe gibt es nicht auf Verlangen‘ von S. Beckett, Prod. Dekadenz, Bozen (’92);

‚Diener zweier Herren‘ von C. Goldoni, Prod. Theater Dekadenz, Bozen (’91).

Inszenierungen in französischer Sprache:

‚Don Juan aux enfer‘ nach Dostojewski, Prod. Les Scalzacani, Paris (’86);

‚Capriccio‘ nach E.T.A. Hoffmann, Prod. Les Scalzacani, Paris (’85);

‚L’inspecteur Toutou‘ von P. Gripari, Prod. Teatre de la Calcophane, Paris (’83);

‚Les contes de la rue Broca‘ von P. Gripari, Prod. Teatre de la Calcophane, Paris (’81).

Inszenierungen in italienischer Sprache:

‚Gli Intrighi di Arlecchino‘ nach einem Szenario des XVI. Jahrhunderts, Prod. Stadttheater Trient, Italien (’98);

‚Impossibili‘ von Rosa Masciopinto e Giovanna Mori,

künstlerische Mitarbeit Jean-Claude Carrière, Prod. Opera Comique, Rom, (’97);

‚Le scarpe di ferro pesano‘ von Rosa Masciopinto e Giovanna Mori, Prod. Opera Comique, Rom, (’94); ‚Pulcinella Orfeo‘ nach Poliziano, Prod. G.T. Comic, Rom, (’85);

‚Improvvisamente… la Commedia!‘ von A. Fortuzzi, Prod. G.T.Comic, Rom, (’83);

‚Memorie inutili‘ nach Carlo Goldoni von A. Fortuzzi, Prod. Schauspielhaus Bozen, (’85);

‚La vita è una curva‘ von Rosa Masciopinto e Giovanna Mori, Prod. Opera Comique, Rom, (’84).

Inszenierungen in englischer Sprache:

‚A modo suo‘ von T. Nardi, Prod. Mymesis Teather, Toronto, Canada (’90).

Inszenierungen im Bereich Musiktheater:

‚Frozen Fritz, das Ötzi-Musical‘ von M. Schweigkofler, Prod. Land Bozen, Stiftung Neues Theater (2001)

‚OH, Pinocchio‘ Musical von R. Fortin und E. Ekker, Musikalische Leitung Prod. Opernhaus Graz (94);

2006/2001 Hochschulprojekte an der HfM „Hanns Eisler“und an anderen Hochschulen:

2006 „DonGiovanni“ von W. A. Mozart, (in italienischer Sprache) Musikalische Leitung: Fausto Nardi, Regie: Alberto Fortuzzi

2005 „Ariadne auf Naxos“ (die ganze Oper) von R. Strauss, Musikalische Leitung: Prof. S. Emerson, Regie: Alberto Fortuzzi

2005 „Vielleicht schaffen wir F a l s t a f f in der Sporthalle zu singen!(die ganze Oper) von Giuseppe Verdi (in italienischer Sprache) Musikalische Leitung: Fausto Nardi, Regie: Alberto Fortuzzi

2004/05 Musikhochschule Lübeck: „Suor Angelica“ von G. Puccini und „Curlew Riwer“ von B. Britten, Musikalische Leitung: Norbert Strolz, Regie: Alberto Fortuzzi

2004 “Shakespeare in Love” Vordiplom Szenisches Unterrichts der Klasse von Prof. Alberto Fortuzzi, Szenen aus „Sommernachtstraum“ und „Die widerspenstige Zähmung“

2003 Der erste Akt von „Il Matrimonio Segreto“ von Domenico Cimarosa, in italienischer Sprache, Musikalische Leitung Stewart Emerson

Überblick über die wichtigsten Stationen

Herbst 2001

Alberto Fortuzzi ist zum Professor im Fachgebiet Szenischer Unterricht an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ ernannt.

Im Sommer 2001  inszeniert Alberto Fortuzzi für den Haager Theatersommer „Figaros Hochzeit“ von Beaumarchais und spielt selbst die Rolle Figaro.

Es folgt die Inszenierung für die Stiftung Neues Theater vom „Frozen Fritz, das Ötzi-Musical“.

Die beiden Produktionen bekommen einstimmige positive Pressekritiken und die Vorstellungen wurden ingesamt von mehreren tausend Zuschauern besucht.

März 2001

spielt Trivelin in „Die falschen Zofe“ von Marivaux am Theater Erlangen, Regie von Winni Victor.

Sommer 2000

Lehrauftrag für szenischen Unterricht und Schauspielunterricht an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ und Lehrauftrag für szenischen Unterricht an der Musikhochschule Lübeck.

Hauptrolle in „Etwas“ von Habib Bektas, Regie Winni Victor, Uraufführung, Produktion Theater Erlangen.

Inszeniert und spielt er die Hauptrolle in „Diener zweier Herren“ von C. Goldoni für den ersten Haager Theatersommer, Österreich, mit einstimmigen positiven Pressekritiken und 11.000 Zuschauer.

Im Bewerbungsverfahren um die C3 Professur für Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig hat Alberto Fortuzzi den zweiten Platz belegt.

1999

spielt er den Wirt in „Andorra“ von Max Frisch, Regie: Thomas O. Niehaus, Prod. Theater Erlangen.

Im Herbst inszeniert in Bozen, Italien, das Kabarettstück „Alle Hirsche sollten Geweihe tragen“ von Peter Huber, Uraufführung, Produktion Carambolage.

Wintersemester: Lehrauftrag an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ und Lehrauftrag an der Musikhochschule Lübeck.

Sommersemester: Lehrauftrag an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ und Lehrauftrag für szenischen Unterricht an der Musikhochschule Lübeck.

1998

Regiemitarbeit an der Schaubühne am Lehniner Platz Berlin für das Stück „Samstag, Sonntag, Montag“ von Eduardo de Filippo, Regie Felix Prader.

Inszeniert „Gli Intrighi di Arlecchino“, Prod. Centro Culturale S.Chiara, Trient, Italien.

Lehrauftrag an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“.

Spielt Pantalone in „Diener zweier Herren“ von Goldoni im Schloßpark Theater Berlin unter der Regie von Heribert Sasse.

Adaptiert für die Bühne, inszeniert und spieltin deutscher Sprache „Prinzessin Brambilla“ nach E.T.A. Hoffmann, Prod. Stiftung Weimarer Klassik, Staatstheater Bozen, Lazzo Mortale.

1997 lädt die Volksbühne am Rosa Luxemburg Platz Berlin die „Compagnia Lazzo Mortale“ mit dem Stück „Ruzzante“ von Dario Fo ein, in dem er Ruzzante spielt.

Lehrauftrag an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“.

1996

Deutschland-Tournée mit „Angst essen Seele auf“ (Hauptrolle) von R.W. Fassbinder organisiert von der Neuen Schaubühne München.

Lehrauftrag an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“.

1995

übersetzt er, inszeniert und spielt in deutscher Sprache „Ruzzante“ von Dario Fo am Theater am Halleschen Ufer, Berlin.

Mitarbeit an der Hochschule für Theater „Mendelsson Bartholdy“, Leipzig: Ergänzung der Schauspielausbildung für die Schauspielstudenten durch einen Workshop über Goldoni und die Commedia dell’Arte.

Lehrauftrag an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“.

1994

inszeniert er „La Venexiana“, deutsche Uraufführung eines italienischen anonymen Text des 16. Jahrhunderts, Prod. Sozial Künstler Förderung, Berlin.

Am Opernhaus Graz inszeniert er „Oh, oh, Pinocchio“, Musical für Kinder von E. Ekker.

Lehrauftrag bei der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“.

Seit 1993

arbeitet er mit dem „Theater Rotwelsch“ unter der Leitung von Winni Victor mit: Hauptrollen in „Mirad, ein Junge aus Bosnien“ von Ad de Bont (1993), „Angst essen Seele auf“ von R.W. Fassbinder (1995) und „Wrackmente“ von Pflanzendörfer (1996).

1993

Erster Lehrauftrag im Fachgebiet Szenischer Unterricht an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“: Schauspielunterricht für Sänger und Regiestudenten.

Lazzo Mortale“ am Theater am Halleschen Ufer in Berlin.

1992

schreibt er und spielt „Lazzo Mortale“, Regie Thomas Janssen, Prod. Schauspielh. Graz. Schauspielunterricht an der Berliner Schule für Bühnenkunst.

1990/91

Wieder Arlecchino in „Diener zweier Herren“ von C. Goldoni mit der Regie von Marc Günther , diesmal am Schauspielhaus Graz produziert.

Er leitet in Toronto, Kanada, den Workshop „Shakespeare und die Commedia dell’Arte“ organisiert von Equity Showcase Theatre (Gewerkschaft für Theater-und Filmschauspieler)

In Toronto inszeniert er „A modo suo“ von Tony Nardi, Prod. Theater Mimesis.

1989

Commedia dell’Arte Workshop an der Hochschule für Musik in Karlsruhe.

Commedia dell’Arte Workshop an der Schola Cantorum Basilensis, Basel, Schweiz.

1988/89

Weitere Aufführungen von „Diener zweier Herren“ in Frankfurt a. M.

am Staatstheater Bozen spielt er „Arlecchino educato dall’amore“ (Arlecchino) von Marivaux und „Barbiere di Siviglia“ (Graf Almaviva) von Beaumarchais.

1987

wird er in Deutschand an das Schauspielhaus Frankfurt a. M. engagiert, wo er in deutscher Sprache die Hauptrolle (Arlecchino) in „Diener zweier Herren“ von C. Goldoni spielt, Regie Marco Bernardi.

1986/87 Tournee in Kanada mit „Improvvisamente la Commedia“.

In Toronto leitet er einen Workshop über die Commedia dell’Arte für die kanadischen Schauspieler organisiert von Equity Showcase Teather (Gewerkschaft für Theater-und Filmschauspieler).

1985/86

unterrichtet er Bewegung- und Improvisationstechnik an der staatlichen Hochschule Instituto del Dramma Antico in Siracusa, Italien.

Regieassistent in der „Drei Groschen Oper“ von B. Brecht, Regie Carlo Boso, Prod Rotative, Lyon, Frankreich.

Regiemitarbeit und Choreographie am Schauspielhaus Frankfurt a.M. für „Die Macht der Gewohnheit“ von T. Bernhard, Regie: M. Bernardi.

1985

Fortbildung bei Dario Fo, Perugia, Italien (Projekt „Arlecchino“ für die Biennale Venedig; Mitarbeit zwischen der Compagnia Dario Fo/Franca Rame und dem Theaterwissenschaft Institut der Universität von Rom geleitet von Prof. Ferruccio Marotti).

Lehrauftrag für Bewegung und Improvisation an dem Staatliche Hochschule „Istituto de Dramma Antico“, Siracusa.

1984

weitere Mitarbeit am Schauspielhaus Bozen. In dieser Zeit schreibt er, inszeniert und spielt „Memorie Inutili“ (Vergebliche Memoires) Stück über das Leben von Carlo Goldoni.

Lehrauftrag für Bewegung und Improvisation an dem Staatliche Hochschule „Istituto de Dramma Antico“, Siracusa.

1983

spielt er Moth in „Verlorene Liebesmüh“ von W. Shakespeare, Regie M. Bernardi, Prod Schauspielhaus Bozen, Italien.

Schreibt und inszeniert „Improvvisamente la Commedia“ über das Leben des berühmten Commedia dell’Arte Schauspielers Pier Maria Cecchini für das Theater G.T.Comic, Rom.

1982 spielt er in französischer Sprache die Hauptrolle in „Il Cavadenti“ Commedia dell’Arte, Szenario von Flaminio Scala, Regie Carlo Boso, Prod. Festival de Avignon, Frankreich.

1981

spielt er in französischer Sprache die Hauptrolle in „La Venexiana oder der letzte Karneval in Venezia“, Regie Carlo Boso, Prod. Festival Alby und Aiguesmortes, Frankreich.

1980 In Paris lernt er Carlo Boso (Schauspieler bei Strehler am Piccolo Teatro di Milano von 1970 bis 1977) kennen und erlernt von ihm die Commedia dell’Arte Technik.

Assistent bei Carlo Boso für das Commedia dell’Arte Unterricht bis 1984 in allen Workshops AFDAS (französisches staatliches Institut für die Fortbildung der Schauspieler und Bühnenarbeiter).

1979/80

besucht er die Theaterschule Jacques Lecoq in Paris. Clown in der Kompanie Theatere du Malentendu

1976/78

Schauspieler bei der Cooperativa il Politecnico Teatro (Rom): er spielt unter anderem „Mann ist Mann“ und „Die Ausnahme und die Regel“ von B. Brecht.

1975/76

Professioneller Anfang am Staatstheater Bozen, Italien.

Mitwirkung in deutschen TV-Filmen und Serien: „Wolffs Revier“; „Im Namen des Gesetzes“; „Doppelter Einsatz“; „Für alle Fälle Stefanie“; „Die Strassen von Berlin“; „Siebenstein“; „Der Zielfahnder“; „Der Fahnder“; „Großstadt Revier“; „Vater Braun“; „Dr. Sommerfeld – Praxis Bülow Bogen“; „Hausmeister Krause“; „La dolce Vita“, „Schloss Einstein“, „Die Stein“, „Tatort“, „Lindenstrasse“.

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Ein Gedanke zu „Tabellarischer Lebenslauf

  1. Hey, ich habe das Glück als unerfahrene mit alberto fortuzzi zu arbeiten. Er bringt einer Gruppe ein Theaterstück bei die noch nie auf der Bühne standen. Ich muss sagen wir haben ihm das Leben ganz schön schwer gemacht aber er hat uns nie im Stich gelassen und in ein paar Tagen ist die Premiere. Ein großen Dank an Alberto Fortuzzi

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